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am 1. Jänner

2020 beginnt mit deutlich weniger Knallerei

Bernhard Carl - Die jahrelange Forderung der Bürgerliste wurde endlich erfüllt und das Verbot für private Böller und Raketen nicht mehr aufgehoben. Schon dieser erste Schritt hat große Wirkung gezeigt – weitere müssen folgen

Dieser Jahreswechsel war ein erster Schritt in die richtige Richtung: Vor allem in der Salzburger Innenstadt war die Situation rund um die gesundheitsschädliche Knallerei – samt Lärm und giftigem Feinstaub – diesmal deutlich entspannter als noch in den vergangenen Jahren. Anstatt selbst ihr Geld zu verpulvern, haben sich die meisten Salzburgerinnen und Salzburger lieber auf das große Feuerwerk der Stadt konzentriert. „Der Bürgermeister hat die langjährige Forderung der Bürgerliste/DIE GRÜNEN endlich erfüllt und das Verbot der privaten Knallerei im Stadtgebiet nicht mehr aufgehoben. Das hat Wirkung gezeigt!“, freut sich Gemeinderat Bernhard Carl. 

Bis zum nächsten Jahreswechsel bleibt dennoch viel zu tun. Einzelne Unbelehrbare haben trotz des Verbotes auch diesmal wieder mit Böllern und Raketen um sich genknallt. Nicht nur die Menschen sondern besonders auch viele Haustiere mussten daher auch trotz des Verbotes wieder unter sinnlosem Lärm leiden.

"Für viele Menschen und Tiere hat es trotz allem auch dieses Mal noch keinen stressfreien Jahreswechsel gegeben. Für die Zukunft wünsche ich mir deshalb, dass Bürgermeister Harald Preuner Gespräche mit den großen Handelsketten über ein Aus für den Verkauf von Feuerwerkskörpern und Knallern im Stadtgebiet führt“, so der Gesundheitssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN. Für Gemeinderat Carl steht fest, dass es nur gemeinsam mit dem Bund eine wirkliche Lösung geben kann. Auch hier wird der Bürgermeister im kommenden Jahr gefordert sein: „Es ist höchste Zeit, beim Bund auf ein generelles Verkaufsverbot für Böller und Silvesterkracher an Private hinzuwirken, denn anders scheint man dieses Problem nicht lösen können. Schließlich geht es um die Gesundheit der Salzburgerinnen und Salzburger!“