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am 31. Juli

Bei 30 Grad und mehr in der prallen Sonne: Steigende Temperaturen sind den Fiaker-Pferden einfach nicht mehr zumutbar!

Bernhard Carl - Mittelfristig muss die Stadt sich von dieser überholten Touristenattraktion verabschieden. Bis es so weit ist, müssen die Tiere unbedingt geschützt werden!

Die Hitze hat Salzburg nun voll im Griff und auch für die nächsten Tage werden Temperaturen weit jenseits der 30 Grad prognostiziert. Besonders für die Fiakerpferde am Residenzplatz wird die Hitze immer unerträglicher. Der Klimawandel ist längst Realität, die Sommer werden immer wärmer. Die Stadt muss sich die Frage stellen, ob Fiaker im Sinne des Tierschutzes noch tragbar sind, oder ob es nicht eher an der Zeit ist, von einer überholten Touristenattraktion Abstand zu nehmen. Für die Bürgerliste ist klar: Mittel- und langfristig ist den Fiaker-Pferden die Hitze-Tortur nicht mehr zuzumuten. Aber auch kurzfristig müssen dringend Maßnahmen zum Schutz der Tiere getroffen werden: Hitzefrei ab 30 Grad – und zwar gemessen am Residenzplatz, dort wo die Fiaker tatsächlich stehen.

 

„Wenn die Sonne bei 30 Grad und mehr auf den Residenzplatz herunterknallt, dann würde kein Mensch freiwillig länger dort herumstehen. Die Fiaker-Pferde haben diese Wahl nicht, sie müssen in der prallen Hitze leiden, damit Tourist*innen mit der Kutsche durch Salzburg fahren können“, erklärt Gemeinderat Bernhard Carl. „Die Sommer in unserer werden Jahr für Jahr heißer. Im Sinne des Tierschutzes dürfen wir nicht länger zusehen. Die Bürgerliste spricht sich deshalb dafür aus, dass diese überkommene Touristenattraktion mittelfristig ein Ende findet. Statt in der Kutsche zu fahren gibt es andere Wege, unsere schöne Stadt zu besichtigen“, so Tierschutz-Sprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, klar.

 

Ein Aus für die Fiaker-Pferde in Salzburg wird nicht von heute auf morgen passieren. Bis es soweit ist, fordert GR Carl daher den bestmöglichen Schutz für die Tiere: „Sobald 30 Grad erreicht sind, müssen die Fiakerpferde grundsätzlich hitzefrei bekommen. Alles andere ist den Tieren einfach nicht zumutbar. Diese Temperatur muss selbstverständlich am Residenzplatz gemessen werden und nicht auf der grünen Wiese bei der Messstelle Freisaal. Die Bürgerliste hat diese Forderung schon mehrfach gestellt – im Sinne der Tiere wird es nun endlich Zeit, dass sie auch umgesetzt wird“, erklärt Gemeinderat Bernhard Carl. Der Tierschutz-Sprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN wird einen entsprechenden Antrag einbringen und lädt alle Fraktionen im Salzburger Gemeinderat dazu ein, diesen Vorstoß zum Schutz der Tiere zu unterstützen.