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am 7. Mai

Ein Jahr GRÜN im Bauressort

Martina Berthold - Stadträtin Martina Berthold für Klima und Umweltschutz

Vor genau einem Jahr, am 8. Mai 2019, wurde Martina Berthold als Umwelt- und Baustadträtin der Stadt Salzburg angelobt. Seither stellt sie Ökologie und Klimaschutz in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Zahlreiche Projekte wurden auf den Weg gebracht, neue Grünräume geschaffen, das Salzburger Radweg-Netz weiter ausgebaut und die Salzburger Lichtoffensive vorangetrieben.

 

Stadträtin auf zwei Rädern

Mit Martina Berthold ist im städtischen Bauressort und in der Salzburger Immobiliengesellschaft erstmals eine Stadträtin am Steuer, die selbst begeisterte Ganzjahres- und Allwetter-Radfahrerin ist – und das schlägt sich auch im Ausbau des Salzburger Radwegenetzes nieder: „Für den neuen Radweg in der Carl-Zuckmayr-Straße hat die Stadt beispielsweise rund 1,15 Millionen Euro in die Hand genommen. Damit konnten wir die Rad-Verbindung nach Kasern und Bergheim deutlich verbessern“, erklärt Berthold. Die Umwelt und Baustadträtin stellt klar: „Bei der Budget-Klausur Anfang dieser Woche konnten wir das Radwege-Budget in Höhe von zwei Millionen Euro trotz der aktuell schwierigen Lage sicherstellen, das freut mich sehr. Mit diesen Mitteln setzen wir auch 2020 eine Reihe von Verbesserungen um.“

 

Mehr Grünräume für unsere Stadt

Als Umwelt- und Baustadträtin hat sich Martina Berthold im ersten Jahr seit ihrer Angelobung auch stets für mehr Grünräume in unserer Stadt eingesetzt. Zuletzt konnte ein Vorzeigeprojekt in Lehen beschlossen werden: „Elf neue Bäume werden wir im Bereich der Neuen Mitte Lehen pflanzen, fünf in der Schiessstattstraße. Dieses neue Grün verbessert nicht nur die Lebensqualität im Stadtteil, die neue Begegnungszone bringt auch deutlich mehr Verkehrssicherheit für die Lehener*innen.“

 

Deutlich bessere Baustellenkommunikation

In Salzburg wird wieder mehr miteinander geredet und gearbeitet. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren werden die Salzburgerinnen und Salzburger bei den städtischen Baustellen deutlich stärker mit einbezogen. „Als Umwelt- und Baustadträtin lege ich nicht nur großen Wert auf das Klima in unserer Stadt, sondern auch auf eine gute und transparente Baustellenkommunikation. Ein gutes Beispiel dafür ist die Neugestaltung des Kajetanerplatzes: Nach mehreren Gesprächen mit Anrainer*innen und Geschäftsleuten haben wir es gemeinsam geschafft, dass jetzt sogar fünf Bäume den Platz beleben werden. Außerdem bauen wir einen neuen, kühlenden Brunnen und der alte Brunnen wird zum so notwendigen Trinkwasserspender“, so Berthold.

 

Wirtschaftshof: Großbaustelle wird grün

Eines der größten Bauvorhaben der Stadt ist aktuell der Um- und Neubau des städtischen Wirtschaftshofes. Die Stadträtin hat nach ihrem Amtsantritt noch wichtige Ökologie- und Klimaschutz-Maßnahmen im bereits begonnenen Projekt gesetzt: „Das Grün auf dem Dach der Bürstenwaschanlage ist bereits beim Anwachsen. Als einer der nächsten Schritte wird die Photovoltaikanlage in Betrieb gehen, neue Bäume und eine grüne Fassade werden einen kühlenden Ausgleich schaffen“, so Berthold. Trotz der aktuell schwierigen Lage schreitet da Projekt gut voran: Derzeit ist geplant, dass die Arbeiten im 2. Quartal 2021 abgeschlossen werden sollen. Insgesamt investiert die Stadt rund 17 Millionen Euro in den Um- bzw. Neubau des Wirtschaftshofes.

 

Bildungsbauprojekt Lehen startet trotz Corona

Noch ein weiteres Großprojekt liegt der Umwelt- und Baustadträtin sehr am Herzen: Die Volksschulen und der Kindergarten in Lehen. „Trotz Corona werden wir in den nächsten Jahren insgesamt mehr als 30 Millionen Euro einsetzen, um die Volksschulen Lehen 1 und 2 und den Kindergarten klimaschonend zu sanieren und einen Teil neu zu bauen. Und was mir dabei ganz besonders wichtig war: Von Anfang wird die Schule in den Lenkungsausschuss des Projekts eingebunden“, informiert Berthold. Die beiden Volksschulen und der Kindergarten sollen in ökologischer Holzbauweise ausgeführt werden. 500 (VS Lehen 1 und 2), bzw. 100 (Kindergarten) Kinder sowie zahlreiche Pädagog*innen werden dort dann endlich wieder ein perfektes Umfeld zum Lernen und Lehren vorfinden.