gruene.at
Navigation:
am 13. März

Flughafen muss Anrainer- und Klimaschutz sicherstellen

Martina Berthold - Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern klare Regeln für den Salzburg Airport und die Begrenzung des Flugverkehrs auf ein verträgliches Maß

Die Bürgermeister-Stichwahl ist in vollem Gange. Jetzt wird der Salzburger Flughafen und die Belastung der Anrainerinnen und Anrainer durch den Fluglärm zum Thema gemacht. Besonders emotional wird die Diskussion dann, wenn es um die zunehmende Zahl von Starts und Landungen in Richtung Süden geht.

 

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern daher eine sachliche Diskussion im Sinne des Anrainer- und Klimaschutzes anstelle von seichtem Wahlkampfgetöse.

 

Der Salzburger Flughafen ist auf Grund seiner Nähe zur Stadt besonders gefordert, anrainerverträgliche Maßnahmen zu setzen, um den Fluglärm und die Schadstoffbelastungen sowie die Gefährdungen, die durch den innerstädtischen Flugverkehr entstehen, gering zu halten. Martina Berthold, Spitzenkandidatin der Bürgerliste und designierte Stadträtin, stellt dazu klar: „Der Salzburg Airport ist ein innerstädtischer Flughafen, der verbindliche Regeln braucht, die mit den BewohnerInnen zu verhandeln sind.“

 

Mehr als die Hälfte des Flugverkehrs entfällt auf die sogenannte „allgemeine Luftfahrt“. „Das sind vor allem Privat- und Freizeitflüge. Hier braucht es deutliche Einschränkungen“, stellt Martina Berthold klar.

In den letzten Jahren hat aber auch die Belastung durch den Linien- und Charterflugverkehr enorm zugenommen. „Es bedarf daher nicht nur beim Bustourismus eines Umdenkens in Richtung Qualität statt Quantität, sondern auch im Bereich der Charterflüge, insbesondere in den Wintermonaten“, so Martina Berthold weiter. Auch im Sinne des dringend notwendigen Klimaschutzes braucht es klare Grenzen und Regeln, vor allem was die Starts und Landungen von veralteten und besonders lauten Maschinen und die Kostenwahrheit bei sogenannten „Low-Cost-Linien“ betrifft.


Derzeit laufen bei der Stadt erste Vorarbeiten zur Erstellung eines neuen „Räumlichen Entwicklungskonzepts“ (REK). Auch in diesem Zusammenhang muss auch der Flughafen sachlich diskutiert werden, denn der Fluglärm wirkt sich schon heute auf die Salzburger Raumplanung aus. In Zukunft wird es immer schwieriger die erforderlichen Lärmgrenzen einzuhalten und das wiederum macht es schwieriger, zusätzlichen leistbaren Wohnraum zu schaffen.

 

„Wir müssen den Flugverkehr in Salzburg so regeln, dass er für alle Anrainerinnen und Anrainer verträglich ist und seinen Beitrag zum Klimaschutz liefert. Dazu sind auch die unzähligen Privatflüge kritisch zu hinterfragen. Es muss doch im Interesse aller Fraktionen im Gemeinderat sein, gemeinsam zu einer guten Lösung zu kommen“, erklärt Martina Berthold abschließend.