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am 27. Juni

Klimanotstand!? Salzburg ist keine Insel der Seligen

Martina Berthold - Bürgerliste schlägt vor, nach dem Vorbild der Stadt Innsbruck, den Klimanotstand auszurufen

Wir spüren sie alle und für einige wird sie zur massiven gesundheitlichen Belastung: die Hitze. In Salzburg Stadt ist es laut aktuellsten Daten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik derzeit um 4 Grad wärmer als im Zeitraum von 1981 bis 2010. Der aktuelle Juni wird österreichweit der wärmste in der über 250-jährigen Messgeschichte sein. Acht der bisher zehn wärmsten Junimonate in Österreich wurden seit 2000 gemessen.

„Wir müssen entschiedener handeln. Jetzt!“, stellt Umwelt- und Baustadträtin Martina Berthold klar. „Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN schlägt daher vor, dass die Stadt Salzburg dem Kampf gegen die Erderwärmung künftig die höchste Priorität einräumt und den Klimanotstand erklärt.“

Wir stehen weltweit vor einer der größten Herausforderungen der Menschheit, die Erderwärmung auf +1,5 Grad zu begrenzen. Im Parteienübereinkommen 2019 – 2014 haben sich ÖVP, SPÖ, Bürgerliste/DIE GRÜNEN und Liste Salz zu einer aktiven Klima- Umwelt und Naturschutzpolitik bekannt. Dabei haben die Fraktionen anerkannt, dass die Stadt engagierte Maßnahmen setzen muss, um unsere und die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu sichern.

Auch wenn die Stadt Salzburg zB. bei Grünraum- und Baumschutz, Energieeffizienz, eMoblität, Photovolatik, Fassaden- und Dachbegrünungen bereits klimapolitisch aktiv ist, so müssen dennoch umfassendere Maßnahmen gesetzt werden:

  • Alle Aktivitäten und Maßnahmen der Stadt Salzburg sollen auf ihre Auswirkungen auf das Klima hin geprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
  • Parallel dazu sollen die Maßnahmen für den Ausbau von erneuerbaren Energien und des Umweltverbundes (Öffentlicher Verkehr, Radverkehr, Fußwege), das Energiemanagement für städtische Gebäude, Bauen mit Holz, Grünraumgestaltung, Fassaden- und Dachbegrünungen massiv verstärkt werden.
  • Gleichzeitig appelliert die Stadt an den Bund und das Land, bei allen künftigen Gesetzen im Sinne des Klimaschutzes zu entscheiden.

„Innsbruck hat es vorgemacht. Jetzt ist die Stadt Salzburg, jetzt sind wir an der Reihe! Der Kampf gegen die Erderwärmung muss höchste Priorität haben. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN laden alle Fraktionen im Salzburger Gemeinderat ein, unseren Antrag zu unterstützen. Unternehmen wir gemeinsam alles,um unsere und die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen zu sichern“, erklärt Martina Berthold, Umwelt- und Baustadträtin der Bürgerliste/DIE RÜNEN, abschließend.