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am 19. Dezember 2019

Kreativität statt Knallerei: Zu Feuerwerk und Lasershow gibt es auch Alternativen

Bernhard Carl - Zur Dult und zum Rupertikirtag soll es „aus Kostengründen“ auch im kommenden Jahr wieder ein Feuerwerk geben. Andere Möglichkeiten wurden gar nicht erst in Betracht gezogen.

Einem Medienbericht ist heute zu entnehmen, dass es bei der Dult und beim Rupertikirtag auch im kommenden Jahr wieder laut knallen soll. Der Aufsichtsrat der Messe hat mehrheitlich den Beschluss für ein Feuerwerk gefasst – eine Lasershow als Alternative sei zu teuer, heißt es. Und auch beim Rupertikirtag will Bürgermeister Preuner unter Hinweis auf die Kosten erneut eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN kritisieren diese Entscheidung: Einzig und allein eine Lasershow als Alternative zu prüfen und diese dann wegen des Geldes wieder zu verwerfen zeugt nicht gerade von Einfallsreichtum.

„Inzwischen ist bei den meisten Fraktionen im Gemeinderat zwar durchgedrungen, dass Feuerwerk in Zeiten des Klimawandels sowie der steigenden Lärm- und Schadstoffbelastung keine allzu gute Idee ist. Für eine andere Lösung als ein überteuertes Laserspektakel fehlt dann aber doch noch die Kreativität“, stellt Gemeinderat Bernhard Carl fest. Der Gesundheitssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN kritisiert, dass nun das gesundheits- und klimaschädliche Feuerwerk und eine überteuerte und von der Wirkung her zumindest fragwürdige Lasershow als alternativlos dargestellt und gegeneinander ausgespielt werden.

„Nirgends steht geschrieben, dass Dult und Rupertikirtag unbedingt mit einem lauten bzw. teuren Spektakel am Salzburger Nachthimmel zu feiern sind. Mit etwas Nachdenken lässt sich sicherlich eine andere Idee finden – zum Beispiel könnte mit dem nicht verpulverten Geld ein Kompositionsauftrag für eine Eröffnungs- und Schlussfanfare vergeben werden“, so Gemeinderat Bernhard Carl abschließend.