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am 19. November

Nein zur Saalachbrücke: Stadt-ÖVP verhindert den wichtigen Schnellradweg zwischen Salzburg und Freilassing

Ingeborg Haller, Lukas Uitz - 12.000 Euro für die Planung eines INTERREG-Projekts sind Klubobmann Fuchs zu viel. Die Stadt-ÖVP untergräbt damit nicht nur ein wichtiges Projekt für Salzburgs Radverkehr sondern ihren eigenen ÖVP-Verkehrslandesrat Schnöll und die beteiligten Partnergemeinden.

In der heutigen Sitzung des Bauausschusses wurde über 12.000 Euro für die Planung einer zusätzlichen Radbrücke über die Saalach diskutiert. Trotz zahlreicher sachlicher Argumente wurde das INTERREG-Projekt mit den Stimmen von ÖVP und FPÖ abgelehnt.  

„Die Stadt-ÖVP ist eine Verhinderer-Partei, die in ihrem Machtrausch sogar den eigenen Verkehrslandesrat Schnöll und die beteiligten Partnergemeinden im Stich lässt. Alle Beteiligten bis auf die Stadt haben ihre Zusage zum INTERREG-Projekt gegeben – nur die Stadt-ÖVP bringt mit ihrem Nein das gesamte Projekt jetzt ins Wanken“, hält Ingeborg Haller, Klubobfrau der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, fest.  

„Ein Leuchtturmprojet, das die beiden Nachbarstädte Salzburg und Freilassing mit dem Fahrrad weiter zusammenwachsen lässt, wird leichtfertig von der Stadt-ÖVP aufs Spiel gesetzt. Mit dieser Retro-Politik werden wir den Radfahr-Anteil in der Stadt nicht steigern können“, erklärt Bürgerlisten-Verkehrssprecher Lukas Uitz.  

Die Radbrücke über die Saalach ist Teil der wichtigen Schnellradweg-Verbindung zwischen Salzburg und Freilassing und außerdem Teil eines grenzübergreifenden INTERREG-Projektes, an dem das Land Salzburg als Lead-Partner, die Gemeinden Anthering, Saaldorf-Surheim und die Stadt Freilassing beteiligt sind. Tatsächlich wurde bereits eine Förderung in Höhe von 75 Prozent der Planungskosten zugesagt – das Einzige, was noch fehlt, wäre die Unterschrift der Stadt.  

„Klubobmann Christoph Fuchs und seine Fraktion nehmen billigend in Kauf, dass die anderen Projektpartner, insbesondere auch das Land Salzburg, die bereits zugesagten Fördermittel nun möglicherweise nicht erhalten werden. Konstruktive Politik schaut anders aus“, so Haller abschließend.