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am 22. Mai 2018

Öffentliche Grillplätze in Salzburg? Fehlanzeige!

Bernhard Carl - Verbote sind keine Lösung. Null Engagement bei Bürgermeister Preuner.

Grillen am Glanspitz hat sich im vergangenen Jahr einer großen Beliebtheit erfreut. Viele Menschen haben sich von dem schönen Ambiente dazu einladen lassen, mit Freunden und Familie dieser Freizeitbeschäftigung nachzugehen.

Anrainerbeschwerden, die sich auf Geruch und parkende Autos bezogen, hatten dazu geführt, dass das Grillen an diesem Ort verboten wurde. Bei Schönwetter drehen nun Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes ihre Runden um das Grillverbot zu überwachen.

„Ich habe zu den Gründen, die zum Grillverbot geführt haben, Ende April eine Anfrage an Bürgermeister Preuner gestellt. Die Antworten bringen keine wirklichen Neuigkeiten ans Licht. Sie zeigen aber eines: Der Bürgermeister will keine öffentlichen Grillplätze in der Stadt anbieten", zeigt sich Carl enttäuscht.

Parkchaos, Geruchsbelästigung und Müll, verursacht von grillenden Menschen, sind für die Anrainer nachvollziehbar nicht angenehm. Durch entsprechende Kontrollen und Aufklärung müsste dies aber - wie in anderen Städten - in den Griff zu bekommen sein. Und mit Grillgerüchen muss man auch als Nachbar in privaten Siedlungen rechnen.

„Offenbar fehlt Bürgermeister Preuner hier jegliches Engagement. Wie sonst kann es sein, dass weder die Probleme am bisherigen Grillort ordentlich angegangen wurden, im Gegenteil einfach ein Verbot ausgesprochen wurde, noch Alternativen fürs öffentliche Grillen angeboten werden. Was in vielen österreichischen Städten geht, muss auch in Salzburg möglich sein – man muss nur wollen", ist Gemeinderat Bernhard Carl überzeugt.