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am 3. Juni

Rauchverbot: Klares Zeichen der Landeshauptstadt Salzburg

Bernhard Carl - Dringlichkeitsantrag der Bürgerliste/DIE GRÜNEN (fast) einstimmig angenommen

Nachdem die Koalition zwischen ÖVP und FPÖ nun aufgekündigt wurde, ergibt sich die Möglichkeit, neue Mehrheiten im Nationalrat zu bilden. Daher haben die Bürgerliste/DIE GRÜNEN im heutigen Stadtsenat mit Unterstützung der SPÖ einen Dringlichkeitsantrag eingebracht: Die Stadt Salzburg unterstützt die Umsetzung des Rauchverbots in der Gastronomie und ersucht daher den Nationalrat, ein entsprechendes Gesetz zu erlassen.

Rauchen gefährdet die Gesundheit: Diese Tatsache kann wohl niemand mehr ernsthaft bestreiten. Besonders in Innenräumen, wo viele Raucherinnen und Raucher zu finden sind, ist die Belastung mit schädlichem Rauch extrem hoch. „Dies gilt in erster Linie in Räumen der Gastronomie. Fast überall in Europa gibt es deshalb ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie. Hier soll Österreich endlich nachziehen“, stellt Gemeinderat Bernhard Carl klar. Dies dient nicht nur dem Schutz der Gäste vor gesundheitlichem Rauch, sondern vor allem auch der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich unter diesen Bedingungen arbeiten müssen.

„Unser Dringlichkeitsantrag wurde im Stadtsenat heute mit großer Mehrheit angenommen. Offensichtlich ist allen Parteien bewusst, wie schädlich Zigarettenrauch für die Gesundheit ist, insbesondere für die Beschäftigten in der Gastronomie. Nur die Freiheitlichen haben gegen den Antrag gestimmt. Die FPÖ ignoriert auch hier offenbar alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und nicht zuletzt die Unterschriften von 900.000 Österreicherinnen und Österreichern“, erklärt Carl. Der Gesundheitssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN stellt abschließend klar: „Zu hoffen bleibt jetzt, dass die ÖVP nicht nur auf Stadt- und Landesebene, sondern auch auf Bundesebene zur Vernunft kommt und ein entsprechendes Gesetz zum Schutz vor Tabakrauch unterstützt.“