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am 15. November

In Zeiten von Maut-Ausnahme und neuem Verkehrskonzept ist ein Festhalten an der Mönchsberggarage fahrlässig

Lukas Uitz - GR Lukas Uitz: Die Verkehrsberuhigung der Innenstadt muss in der Erstellung eines Verkehrskonzepts mitgedacht werden. Der Ausbau der Mönchsberggarage steht dem gänzlich entgegen.

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN sehen in der aktuellen Debatte um die Aufhebung der Vignettenpflicht eine Chance, die Salzburger Innenstadt vom Autoverkehr zu befreien. Für Gemeinderat Lukas Uitz wäre ein reiner Mauterlass für Autofahrer*innen auf der Autobahn gar nicht in Frage gekommen. Um die Menschen zum Umstieg auf andere Verkehrsmittel zu bringen braucht es ein gut durchdachtes Gesamtpaket mit einem attraktiven Angebot von Park & Ride Plätzen und Öffentlichem Verkehrsangebot. Der Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN begrüßt deshalb die Ankündigung von Landesrat Stefan Schnöll, bis Mitte Februar ein Gesamtkonzept zu präsentieren und hofft auf tiefgreifende Maßnahmen.

Für Uitz müssen auf Angebote am Stadtrand aber auch weitere Schritte folgen: „Wir nehmen Landesrat Schnöll beim Wort. Ich erwarte, dass neben Park & Ride Plätzen am Stadtrand konsequenterweise auch das Thema Verkehrsberuhigung der Innenstadt mitgedacht wird. Dazu braucht es konkrete Maßnahmen, um die Fahrten mit dem Auto in die Stadt zu reduzieren. Ein Festhalten an den Plänen zum Ausbau der Mönchsberggarage ist in diesem Zusammenhang gänzlich unverständlich. Wir wissen alle, dass der Ausbau mehr Verkehr in die Stadt zieht.“


​Festhalten an Mönchsberggaragen-Pläne entlarvt ÖVP, SPÖ und FPÖ zunehmend

Für Gemeinderat Uitz sind alle Maßnahmen ein Schritt in die richtige Richtung, die den Durchzugsverkehr reduzieren. Shuttlebus-Angebote würden Tagesgäste außerhalb der Stadt zum Umstieg auf Öffis und Shuttlebusse animieren. Das gelingt dann am besten, wenn damit aufgehört wird, attraktive Parkmöglichkeiten in der Innenstadt anzubieten. „Wenn es Stadt und Land mit dem Verkehrskonzept wirklich ernst meinen, müssen wir das Parken außerhalb der Stadt forcieren und nicht mitten im Zentrum.“ Der Ausbau der Mönchsberggarage würde die selbstgesteckten Ziele von Stadt und Land permanent und auf Jahrzehnte hin untergraben. Die Befürworter in Form von ÖVP, SPÖ und FPÖ würden sich dadurch nur selbst entlarven. „Die Ausbau-Befürworter nehmen mit Ihrem Festhalten am Garagenausbau bewusst in Kauf, dass unsere Innenstadt auch in Zukunft mit Autos und Luftverschmutzung belastet wird,“ so Uitz.