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am 27. Februar

Neue Kurzparkzonen: Lenkungseffekt durch Gebührenpflicht stärker

Lukas Uitz - Die Ausdehnung der Kurzparkzonen auf Teile von Aigen, Parsch und Gnigl ist richtig und sinnvoll. Allerdings würde eine Bewirtschaftung mit konsequenter Kontrolle eher zum gewünschten Ziel führen. Dies bestätigt selbst ein zuständiger Sachverständiger.

Im Planungsausschuss am Donnerstag, 27. Februar, stand die Ausdehnung der Kurzparkzonen auf Teile der Stadtteile Aigen, Parsch und Gnigl auf der Tagesordnung. Laut Amtsbericht soll diese Maßnahme zu einer deutlichen Verringerung des Anteils an Dauerparkern – insbesondere bei Berufspendler*innen - führen. Voraussetzung dafür ist die konsequente Überwachung der zulässigen Parkdauer. Bürgerlisten Gemeinderat Lukas Uitz – selbst in Gnigl ansässig – sieht in der Ausweitung der Kurzparkzonen einen wichtigen Schritt, um die Stadtteile vom überbordenden Verkehr zu entlasten. Für ihn greifet dieser allerdings nicht weit genug. „Eine Gebührenpflicht wäre der sinnvollere Weg gewesen, um den gewünschten Lenkungseffekt zu erreichen. Da sind sich auch die Verkehrsexperten relativ einig“, so der grüne Verkehrssprecher.

 

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN spricht sich seit jeher für eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung aus. Über die Gebühren und Strafgelder könne eine konsequente Bewachung finanziert werden. Für Uitz liegt der Vorteil auf der Hand: „Es geht hier um eine effektive Entlastung der Salzburgerinnen und Salzburger, die unter dem enormen Parkdruck leiden. Die flächendeckende Einhebung einer Parkgebühr verbunden mit einer konsequenten Kontrolle würde wesentlich schneller ans Ziel führen. Bürgermeister-Stv. Unterkofler geht hier leider sehenden Auges den Weg der Ineffizienz“, so Uitz.

 

Bestätigt fühlt sich Uitz durch die Stellungnahme des zuständigen Amtssachverständigen der Abt. 5. Dieser bestätigt im gegenständlichen Amtsbericht zum einen den immensen Parkdruck mit regelmäßiger 100%iger Auslastung des Parkplatzangebots in den nun betroffenen Stadtteilen. Zudem wird die Notwendigkeit einer flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung unterstrichen. „Es ist wichtig, dass die Kurzparkzonen sukzessive ausgeweitet werden. ÖVP und SPÖ haben sich jedoch auf einen Weg verständigt, der die vorherrschende Fachmeinung ignoriert“, so Uitz abschließend.