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am 2. August

Platz zum Spielen oder Erholung in den eigenen vier Wänden? Das muss kein Widerspruch sein!

Martina Berthold - Martina Berthold ist davon überzeugt: „Gemeinsam wird die Lanserhofsiedlung gute Lösungen finden.“

Kinder brauchen Platz zum Spielen, um sich auszutoben und gemeinsam Abenteuer zu erleben. Andererseits, wer den ganzen Tag lang arbeitet oder sogar eine anstrengende Nachtschicht hinter sich hat, will Ruhe und Erholung in den eigenen vier Wänden. Immer öfter prallen unterschiedliche Bedürfnisse in unserer Stadt aufeinander, so auch aktuell in einer Lanserhofsiedlung der Wohnbaugesellschaft gswb. Hier leben Familien mit Kindern neben Mitarbeiter*innen der SALK. In moderierten Gesprächen wird nun erstmals gemeinsam nach Lösungen gesucht. „Das Wichtigste ist, miteinander zu reden und die unterschiedlichen Bedürfnisse ernst zu nehmen. Genau das werden wir jetzt tun “, erklärt Martina Berthold, Umwelt- und Baustadträtin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN und stellt auch klar: „Wir müssen den jüngsten Salzburgerinnen und Salzburgern genügend Raum zum Kindsein schaffen.“

 

Zur Erklärung: In der gswb-Wohnsiedlung am Beginn der Moosstraße (Lanserhofsiedlung) leben in fünf Wohnblocks derzeit 42 Kinder unter 10 Jahren neben SALK-Mitarbeiter*innen. In den nächsten Jahren wird die Siedlung weiter ausgebaut. Aktuell steht den Kindern nur ein einziger Spielplatz zur Verfügung, auf den Grünanlagen darf nicht gespielt werden, das Ballspielen ist in der gesamten Siedlung laut Hausordnung verboten. Es kommt zu Beschwerden, Kinder werden beschimpft. Die Eltern wünschen sich für die Kinder mehr Platz zum Spielen und möchten sich dafür einsetzen, eine für alle Mieter*innen tolerable Lösung zu finden.

 

Gemeinsam gute Lösungen für alle finden

Martina Berthold, Umwelt- und Baustadträtin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN und Mitglied im Aufsichtsrat der gswb wurde nun von den Eltern gebeten, in der Siedlung zu vermitteln. „Ich habe mich an die beiden Direktoren der Wohnbaugenossenschaft gswb gewandt und sie haben das Anliegen sofort aufgegriffen“, so Berthold. Die gswb startet nun einen moderierten Prozess, an dem sich alle Bewohner*innen der Lanserhofsiedlung beteiligen können. „Die Kinder brauchen Raum zum Spielen und manche Erwachsene brauchen auch untertags Zeit, um sich zu erholen. Die Lanserhofsiedlung wird gemeinsam gute Lösungen finden“, ist Martina Berthold überzeugt.