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am 28. Juli

Salzburg braucht leistbaren Wohnraum!

Ingeborg Haller - Die Wohnkosten in Salzburg bringen immer mehr Menschen an ihre Grenzen. Statt unbezahlbaren Eigentumswohnungen braucht es mehr Miete und Mietkauf

Eine neue Studie, die das Salzburger Institut für Raumordnung (SIR) im Auftrag der Stadt erstellt hat, zeigt klar: Eigentum ist für die meisten Salzburgerinnen und Salzburger einfach nicht leistbar! Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um „normale“ Eigentumswohnungen handelt oder um „gedeckelte“. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern daher einmal mehr eine Rückkehr zum bewährten Schlüssel von 75 Prozent Miet- und Mietkauf-Wohnungen und 25 Prozent Eigentum. Die Stadt muss endlich wieder realistische Wohnbaupolitik betreiben, denn immer mehr Salzburger*innen kämpfen mit den viel zu hohen Wohnkosten.

 

„Die Studie des SIR liefert es schwarz auf weiß: Ohne Erbschaft können sich die Menschen in Salzburg einfach keine Eigentumswohnung leisten – und zwar auch kein gedeckeltes Eigentum! Die Salzburgerinnen und Salzburger brauchen dringend leistbaren Wohnraum, und den gibt es nun einmal mit Mietwohnungen und Mietkauf-Modellen. Auch die ÖVP muss diese Tatsache nun endlich zur Kenntnis nehmen“, stellt Ingeborg Haller, Klubobfrau der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, klar.

 

Den weitaus größten Bedarf gibt es laut der SIR-Studie bei leistbaren Miet- und Mietkauf-Wohnungen. Damit ist auch klar: Mietkaufwohnungen komplett zu streichen und stattdessen bis zu 50 Prozent Eigentumswohnungen zu errichten, so wie es auf Druck der ÖVP am Dossenweg geschehen soll, ist der falsche Weg! Die von der zuständigen Vizebürgermeisterin Unterkofler forcierte Politik, noch stärker auf Eigentum zu setzen, geht vollkommen an den Bedürfnissen der Salzburgerinnen und Salzburger vorbei. Dennoch will Unterkofler einem Medienbericht zufolge weiter an ihrem unrealistischen Schlüssel von 50 Prozente Eigentumswohnungen und 50 Prozent Mietwohnungen festhalten, und den Rat der Expert*innen ignorieren.

 

„Die Stadt muss für leistbaren Wohnraum sorgen, anstatt wie am Dossenweg Eigentumswohnungen zu bauen, die sich höchstens vermögende Menschen leisten können. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern daher eine Rückkehr zum jahrelang bewährten Aufteilungsschlüssel von  50 Prozent Mietwohnungen, 25 Prozent Mietkauf und 25 Prozent Eigentumswohnungen. Alles andere ist unrealistisch und geht vollkommen an den Bedürfnissen der Salzburgerinnen und Salzburger vorbei“, so Bürgerlisten-Klubobfrau Ingeborg Haller abschließend.