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am 17. Jänner

Weniger ist mehr- Stadt braucht Neues Tourismuskonzept

Ingeborg Haller - Bei der Entwicklung des Tourismus in der Stadt Salzburg liegt es klar auf der Hand: „Weniger ist mehr und Qualität geht vor Quantität“

Offenbar ist diese Botschaft nunmehr auch beim ressortzuständigen Bürgermeister Preuner angekommen, der in der heutigen Pressekonferenz der TSG zur Tourismusentwicklung der Stadt erstmals von einer Drosselung der Reisebusse und einer Lenkung der Besucherströme gesprochen hat.  

Das alleine ist aber zu wenig. „Die Stadt brauchtein neues, innovatives Tourismuskonzept, das unter Einbindung der Bevölkerung erstellt werden muss.“, stellt Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste, klar.   

Bei sechs bis sieben Millionen Tagestouristen jährlich (Tendenz steigend) müssen wir endlich überlegen, wie die Stadt mit dieser Entwicklung umgeht. Es braucht beispielsweise effektive Beschränkungen von Reisebussen mit Tagestouristen.  Diese Busse sollten nicht mehr weiter in die Innenstadt gelockt werden, denn der Busterminal in der Paris Lodron Straße ist – auch nach Einführung des Buchungssystems – auf Dauer kein geeigneter Standort. Es braucht Alternativen am Stadtrand mit entsprechendem Shuttleservice.    

Die Evaluierung des  Online –Buchungssystem ist als erster Schritt notwendig. Ingeborg Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste, hat daher bereits Anfang Jänner 2019 eine detaillierte Anfrage an Bürgermeister Preuner (siehe Anhang) gestellt. Sie will von ihm wissen, wie sich der Reisebustourismus in der Stadt Salzburg im letzten halben Jahr seit Einführung des Onlinesystems entwickelt hat.