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am 4. Juni

Die Stadt braucht endlich öf­fent­liche und kontrollierte Grillplätze!

Anna Schiester - „Bgm. Preuner und Vizebgm. Unterkerkofler müssen endlich in die Gänge kommen und eine gemeinsame Lösung möglich machen. Nur mit offiziellen Grillplätzen bekommen wir den Lagerfeuer-Wildwuchs an Salzach in den Griff.

Endlich ist der Sommer in Salzburg angekommen. Die warmen Temperaturen und das schöne Wetter der letzten Tage locken viele Salzburgerinnen und Salzburger ins Freie und insbesondere ans Ufer der Salzach. Weil dabei auch immer öfter Lagerfeuer entzündet werden, wächst nun aber Unmut bei zahlreichen Anrainer*innen. „Junge Menschen wollen grillen, das ist verständlich! Und die Salzachufer sind für viele, die keinen eigenen Garten haben, eben immer noch die einzige Möglichkeit. Konflikte mit Anrainer*innen, die sich wegen unkontrollierter Feuer am Ufer natürlich Sorgen machen und belästigt fühlen, sind dadurch geradezu vorprogrammiert und zum Teil auch nachvollziehbar“, erklärt Gemeinderätin Anna Schiester. Die Jugendsprecherin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN stellt deshalb klar: „Die Stadt braucht endlich öffentliche, kontrollierte Grillplätze - nur so bekommen wir Lagerfeuer-Wildwuchs an Salzach in den Griff!“

 

Ermöglichen statt Blockieren: Preuner und Unterkofler sind gefordert!

Gefordert sind nun vor allem Bürgermeister Harald Preuner und Vizebürgermeisterin Barbara Unterkofler: Beide wären eigentlich dafür zuständig, eine gute Lösung für alle Beteiligten zu finden – stattdessen erklären sie den Salzburger*innen und Salzburgern aber lieber, was alles nicht geht. „Gerade jetzt heißt es Ermöglichen statt Blockieren! Die Salzburgerinnen und Salzburger wollen gemeinsam grillen und nicht eine Ausrede nach der anderen, warum das in unserer Stadt angeblich nicht möglich sein soll“, so Schiester. Die Gemeinderätin spricht sich dafür aus, im Dialog mit den Bürger*innen passende Plätze für öffentliches, kontrolliertes Grillen zu finden: „Die beste Lösung wären mehrere kleine Standorte, für die man sich online vorab registriert und wo unter Aufsicht gegrillt wird – mit klaren Regeln und Öffnungszeiten statt Ärger der Anrainer*innen.“

 

Öffentliches Grillen: Gute Lösung gemeinsam mit den Anrainer*innen ist möglich!

Städte wie Wien, Linz und Graz zeigen vor, wie legales Grillen mit klugen Regeln und mit Rücksicht auf alle Beteiligten möglich gemacht werden kann – und auch in Salzburg gab es bereits Ansätze: 2017 und 2018 ein Pilotprojekt am Glanspitz für einen öffentlichen Grillplatz. Dieser erfreute sich bei der Stadt-Bevölkerung großer Beliebtheit. Ungeklärte Fragen zur Anfahrts- und Parksituation, Lärm zu Beschwerden und die nicht vorhandene Bereitschaft des damals noch zuständigen Vizebürgermeisters Preuner, konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten, führten zur Einstellung des Projekts. „Im Sinne der Anrainer*innen und des gedeihlichen Miteinanders halte ich es für wenig sinnvoll, alle Grill-Willigen an einem Ort zu versammeln. Mehrere über die Stadt verteilte, dezentrale Grillstellen halte ich für den besseren Ansatz“, so Schiester.

 

„Wenn der politische Wille da ist, schaffen wir es auch in Salzburg, öffentliche, kontrollierte Grillplätze zu betreiben und so dem Lagerfeuer-Wildwuchs Herr zu werden. Im Dialog mit den jeweiligen Anrainer*innen und mit klaren Regeln, deren Einhaltung auch überwacht wird, kann es gelingen. Gerade im Sinne junger Menschen in der Stadt Salzburg ist der Sommer 2021 ein idealer Zeitpunkt, um einen Anlauf für einen öffentlichen Grillplatz zu unternehmen“, erklärt Gemeinderätin Anna Schiester, Jugendsprecherin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, abschließend.