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am 3. Dezember

Leistbare Krabbel-Plätze: Es besteht Aufholbedarf

Bernhard Carl - Faire Tarife müssen überall in der Stadt möglich sein. Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordern Unterstützung auch für private Krabbelgruppen. Umlandgemeinden als Vorbilder.

Erstmals seit Jahren bietet die Stadt wieder eigene Krabbelgruppenplätze an – ein guter Anfang. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN haben jedoch schon vor dem Sommer gewarnt, dass drei neue Krabbelgruppen mit 24 Plätzen nicht annähernd genug sind. Gemeinderat Bernhard Carl fordert neben dem weiteren Ausbau städtischer Krabbelgruppen deshalb einmal mehr auch Maßnahmen zur Unterstützung privater Krabbelgruppen, denn leistbare Kinderbetreuung und faire Tarife müssen für alle SalzburgerInnen möglich sein.  

„24 BewerberInnen haben einen Platz in einer städtischen Krabbelgruppe bekommen. Das ist gut, doch auch alle anderen Salzburgerinnen und Salzburger haben ein Recht auf leistbare Kinderbetreuung. Ich habe schon vor dem Sommer vor einer Zwei-Klassen-Gesellschaft gewarnt. Die Stadt muss sicherstellen, dass auch private Krabbelgruppen-Plätze zu leistbaren Tarifen angeboten werden können und das wird nur gehen, wenn wir die Privaten entsprechend unterstützen“, so der Bildungssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.  

Ein Krabbelgruppenplatz kostet in den Umlandgemeinden oft nur einen Bruchteil dessen, was Eltern in der Stadt Salzburg bezahlen müssen. Der Grund ist, dass diese Gemeinden die Krabbelgruppen zum Teil massiv unterstützen, zum Beispiel bei den Mietkosten. „Der zuständige Vizebürgermeister Auinger ist dringend gefordert, sich Maßnahmen zu überlegen, damit die privaten Krabbelgruppen beim Preis konkurrenzfähiger werden. Das kann ein Mietkosten-Zuschuss wie in den Umlandgemeinden sein, oder eine andere Form der Unterstützung – aber es sollte rasch passieren, denn viele Salzburger Eltern suchen dringend nach einem leistbaren Kinderbetreuungs-Platz“, erklärt Gemeinderat Bernhard Carl abschließend.