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am 3. April

Mehr Betreuungsplätze, leistbare Preise und mehr Unterstützung für die Eltern: Kinderbetreuung wird zentrales Thema bei den Parteienverhandlungen

Martina Berthold - Martina Berthold: „Bei der Betreuung von unter 3-Jährigen gibt es noch großen Aufholbedarf. Die Stadt hat einen Versorgungsauftrag und wir werden dafür sorgen, dass sie diesen Auftrag auch ernst nimmt.“

Am 11. April beginnen die Parteienverhandlungen in der Stadt Salzburg. Die Kinderbetreuung und insbesondere die Betreuung der unter 3-Jährigen wird für die Bürgerliste/DIE GRÜNEN dabei ein zentrales Thema sein. SPÖ und ÖVP haben ihre Vorstellungen dazu bereits präsentiert. Egal ob „50-Euro-Zuschuss“ oder „Krabbelscheck“, beide Vorschläge sind aber bestenfalls halbherzig und ändern nichts daran, dass es in unserer Stadt immer noch viel zu wenige Bildungs- und Betreuungsplätze für die jüngsten Salzburgerinnen und Salzburger gibt. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN werden daher mit drei ganz konkreten Vorschlägen für eine bessere und leistbare Kinderbildung und -betreuung in die Parteienverhandlungen gehen.

 

Qualitätsvoller Ausbau bei Krabbelgruppen und alterserweiterten Gruppen

In der Stadt Salzburg gibt es immer noch viel zu wenige Betreuungsplätze für unter 3-Jährige, hier besteht noch ein enormer Aufholbedarf. „Höchste Priorität muss daher der qualitätsvolle Ausbau der Bildungsplätze in Krabbelgruppen und alterserweiterten Gruppen sein. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN werden deshalb bei den Parteienverhandlungen 100 zusätzliche Plätze pro Jahr fordern“, erklärt Martina Berthold, designierte Stadträtin der Bürgerliste/DIE GRÜNEN.

 

Einheitliches Preisniveau für alle elementaren Bildungseinrichtungen

Nirgendwo in Salzburg ist die Betreuung von unter 3-Jährigen so teuer wie in der Stadt Salzburg. Im Schnitt zahlen Eltern in 385 Euro im Jahr für die Betreuung ihrer Jüngsten, im Tennengau und Flachgau sind es hingegen „nur“ 116,50 Euro. „Ein Krabbelgruppenplatz in der Stadt kostet bis zu drei Mal so viel wie in den Umlandgemeinden. Die Vorschläge von SPÖ und ÖVP sind da bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein. Mittelfristig müssen wir es schaffen, die Elterntarife für die Betreuung von unter 3-Jährigen an den Kindergartentarif anzugleichen“, so Berthold.

 

Suche nach einem Bildungs- und Betreuungsplatz: Eltern nicht länger alleinlassen

Für Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihre Kinder suchen, ist das erfahrungsgemäß mit viel Unsicherheit und großem Stress verbunden. Es gibt derzeit keine Platzgarantie und auch keine klaren Kriterien, wer warum einen Platz erhält oder eben nicht. Bisher wurden die Eltern bei ihrer Suche von der Stadt allein gelassen. Das soll sich nun ändern: „Die Stadt soll eine Elternservicestelle schaffen, die Mütter und Väter bei ihrer Suche nach geeigneten Plätzen in elementaren Bildungseinrichtungen unterstützt“, fordert Martina Berthold. Konkret soll diese Stelle ein transparentes und einheitliches Anmeldeprocedere gewährleisten und Eltern auch bei einer etwaigen Absage unterstützen. Eine Möglichkeit wäre etwa, diese Stelle beim BürgerInnenservice anzusiedeln.

 

„Die Stadt hat einen Versorgungsauftrag, nämlich bedarfsgerecht und flächendeckend für jedes Kind einen Kinderbetreuungsplatz zur Verfügung zu stellen. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN stehen dazu, dass die Stadt diesen Auftrag auch wirklich ernst nimmt. Deshalb werden wir uns bei den Parteienverhandlungen auch nicht mit halben Kompromissen zufriedengeben“, stellt die designierte Stadträtin Martina Berthold abschließend klar.