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am 30. September

Solidarität mit Jugendzentrum Iglu: Kirche darf Jugend jetzt nicht im Regen stehen lassen!

Anna Schiester - Kritik an den Kürzungsplänen der Kirche in der Jugendarbeit äußert am Mittwoch die Bürgerlisten-Gemeinderätin und Sozialausschuss-Vorsitzende Anna Schiester

Kritik an den Kürzungsplänen der Kirche in der Jugendarbeit äußert am Mittwoch die Bürgerlisten-Gemeinderätin und Sozialausschuss-Vorsitzende Anna Schiester: „Ich halte es für ein fatales Signal, dass die Kirche in Zeiten der Krise gerade bei den Kindern und Jugendlichen den Rotstift ansetzt. Gerade jetzt haben wir alle eine besonders hohe soziale Verantwortung. Ich rufe das Konsistorium daher dringend auf, diese Verantwortung besonders jetzt wahrzunehmen und die geplanten Kürzungen nicht umzusetzen.“

 

Schiester bezieht sich dabei auf die Ankündigung des Konsistoriums der Erzdiözese, u.a. bei den Jugendeinrichtungen der Kirche, und hier insbesondere beim Jugendzentrum Iglu, einsparen zu wollen. Konkret soll die Hälfte der Kirchenmittel gestrichen werden, und damit rund 70.000 Euro. Davon betroffen wären vor allem die Mitarbeiter*innen. Von der Stadt erhält das Jugendzentrum derzeit 20.000 Euro an Investitionszuschüssen und 35.000 Euro für mobile Jugendarbeit.

 

„Das Iglu ist eine bewährte und wichtige Jugendeinrichtung der Stadt, seine Arbeit ist für unsere Stadt von unschätzbarem Wert. Wir müssen alles daran setzen, das Fortbestehen des Jugendzentrums zu sichern“, so Schiester. Die Gemeinderätin versichert dem Iglu und seinen Mitarbeiter*innen die volle Solidarität der Bürgerliste. Zugleich richtet sie den dringenden Appell an die Kirche: „Es kann nicht sein, dass sich die Kirche als einer der größten Fördergeber einfach aus der Verantwortung zieht. Jetzt ist nicht die Zeit, die Jugend im Regen stehen zu lassen!“