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am 10. September

Bürgerliste für zusätzliche Fördermittel für Lastenräder, Radanhänger und Behindertenfahrräder noch in diesem Jahr

Lukas Uitz - 40.000 Euro an Fördermitteln sind seit Anfang September bereits vollständig aufgebraucht. GR Lukas Uitz stellt den Antrag, noch einmal zusätzliche 15.000 Euro aus dem Klimafonds der Stadt bereitzustellen.

Die Förderung von Fahrradanhängern und Lastenfahrrädern durch die Stadt Salzburg war und ist eine langjährige Forderung der Bürgerliste. 2015 wurden erstmals Gelder dafür im Stadtbudget bereitgestellt. Seither hat sich die Förderung zum echten Erfolgsmodell entwickelt. Für 2020 standen erstmals 40.000 Euro an Fördermitteln bereit. Aufgrund der großen Beliebtheit der Förderung bei den Salzburgerinnen und Salzburgern sind diese Mittel aber seit Anfang September schon wieder aufgebraucht. Gemeinderat Lukas Uitz hat daher im heutigen Bauausschuss einen Antrag eingebracht: „Die Fördermittel für den Ankauf von Lastenrädern, Radanhängern und Behindertenrädern sollen um zusätzliche 15.000 Euro aufgestockt werden“, so der Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN. Die Mittel für diese Aufstockung noch im aktuellen Jahr, sollen auf Uitz‘ Vorschlag aus dem Klimafonds 2020 der Stadt Salzburg kommen.


Radfahren in Salzburg erfährt aktuell einen spürbaren Aufschwung. Der Handel berichtet von deutlichen Absatzsteigerungen im Fahrradbereich. Radzählstelen weisen Rekordwerte aus. Auf den Salzachradwegen ist die Zunahme der Radverkehrsintensität förmlich spürbar. Die Salzburgerinnen und Salzburger setzen vermehrt auf das Fahrrad und es ist Aufgabe der Stadt, diesen erfreulichen Trend hin zur klimaschonenden Mobilität bestmöglich zu unterstützen. Besonders gefragt ist die zu Jahresbeginn deutlich verbesserte städtische Förderung von Lastenrädern und Kinderanhängern. Erfreulicherweise wurde mit der attraktiveren Förderung ein Nerv getroffen und ein deutlicher Anstieg dieser klimafreundlichen Mobilität erreicht. 


​Vor allem junge Familien erfreuen sich zunehmend der modernen Art des Lastentransports und finden darin eine sinnvolle und klimaschonende Alternative zum PKW, etwa wenn es um den Weg zur Schule oder die Bewältigung größerer Einkäufe geht“, erklärt Gemeinderat Lukas Uitz. „Da es sich um eine Förderung im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes handelt, die zudem Wege vom PKW auf das Fahrrad verlagert und somit den Stadtverkehr entlastet, ist es notwendig, dieses erfolgreiche Angebot der Stadt weiter aufrecht zu erhalten und die Fördermittel dafür entsprechend aufzustocken“, so der Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN abschließend.