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am 15. Jänner

Der Kapuzinerberg-Tunnel gehört zurück in die verkehrspolitische Mottenkiste!

Bernhard Carl - GR Bernhard Carl: Salzburg braucht kein Millionengrab im Kapuzinerberg, das muss auch die ÖVP endlich einsehen. Konzentrieren wir uns lieber auf die Stadtregionalbahn und darauf, die Menschen vom Autoverkehr zu entlasten! Dafür brauchen wir jeden Euro.“

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN erteilen den Tunnel-Plänen von Bürgermeister Harald Preuner und seiner Stadt-ÖVP einmal mehr eine klare Absage: „Der Kapuzinerberg-Tunnel ist eine Idee aus der verkehrspolitischen Mottenkiste – und genau dort gehört er schnellstmöglich wieder hin!“  

Auch im Jahr 2020 kann die Stadt-ÖVP offensichtlich immer noch nur in eine einzige Richtung denken: Ein Loch im Kapuzinerberg. In einem heute, Mittwoch, erschienenen Medienartikel spricht sich Bürgermeister Harald Preuner für den Bau des Kapuzinerberg-Tunnels aus. Sollte die Trasse der Stadtregionalbahn entlang der Salzach oberirdisch verlaufen, so der Stadt-ÖVP-Chef, dann sei das Loch im Berg quasi unumgänglich. Die größte Maßnahme zur Verkehrsentlastung in der Geschichte unserer Stadt soll, wenn es nach dem Bürgermeister geht, also direkt mit einem neuen Verkehrserreger allerersten Ranges konterkariert werden. Diese Logik versteht wohl nur Preuner selbst. 

„Die Stadtregionalbahn soll Salzburg und die Umlandgemeinden vom motorisierten Individualverkehr entlasten – da wäre es doch absurd, gleichzeitig neue Achsen für genau diesen Individualverkehr zu schaffen! Neue Straßen bringen neuen Verkehr – und mit dem Kapuzinerberg-Tunnel verhält es sich nicht anders“, erklärt Gemeinderat Bernhard Carl. Der stellvertretende Klubobmann der Bürgerliste/DIE GRÜNEN stellt klar: „Der Kapuzinerberg-Tunnel ist ein Millionengrab! Und er ist der Inbegriff der rückwärtsgewandten Verkehrspolitik. Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN haben sich stets gegen den Kapuzinerberg-Tunnel ausgesprochen. Sollte die ÖVP dieses Projekt nun wieder forcieren, muss sie mit unserem erbitterten Widerstand rechnen.“