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am 8. September

Endlich ein attraktives Angebot schaffen: Bürgerliste fordert 20-Minuten-Takt für den Gaisbergbus

Ingeborg Haller - Bis November soll die Buslinie 151 bei Schönwetter am Samstag und Sonntag nun alle 45 Minuten vom Mirabellplatz zum Gaisbergspitz fahren. Im Vergleich zum „normalen“ 90-Minuten-Takt, stellt diese Maßnahme zwar eine Verbesserung dar – von einem attraktiven Öffi-Angebot auf den Salzburger Hausberg kann aber noch keine Rede sein.

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN sprechen sich deshalb einmal mehr für eine echte Aufwertung des Gaisberg-Busses mit einem attraktiven 20-Minuten-Takt an den Wochenenden aus.

 

„Eineinhalb Stunden Wartezeit auf den Gaisbergbus, so wie regulär immer noch vorgesehen, sind ohnehin indiskutabel – aber auch die jetzt für schöne Herbst-Wochenenden angekündigten 45 Minuten sind nicht attraktiv genug. Kein Mensch wartet freiwillig so lange!“, stellt Ingeborg Haller klar. „Was es braucht, ist ein vernünftiger 20-Minuten-Takt an den Wochenenden“, so die Klubobfrau der Bürgerliste.

 

Kein Stau, keine Blechlawine, keine gefährlichen Straßenszenen – dafür aber viel Raum zum Entspannen und Ausleben: Selten konnten Salzburger*innen ihren Gaisberg so genießen, wie beim autofreien Wochenende vor gut einem Jahr. Dabei hat sich auch gezeigt, wie gut der Gaisberg-Bus funktionieren kann, wenn er mit einem vernünftigen Takt fährt: „Ein Bus auf den Gaisberg alle 20 Minuten: So ein Angebot ist für die Salzburger*innen wirklich interessant. Und es wäre echtes Argument, das Auto zuhause stehen zu lassen, und stattdessen bequem, stress- und staufrei mit dem Bus auf den Gaisberg zu fahren“, ist Haller überzeugt.

 

Um die Mehrkosten für einen 20-Minuten-Takt beim Gaisbergbus zu finanzieren, stehen genügend Mittel aus dem städtischen Klimafonds zur Verfügung. Ressortverantwortlich dafür ist Bürgermeister Harald Preuner von der ÖVP. Die Bürgerliste wird daher unverzüglich einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat einbringen und hofft auf die Zustimmung der anderen Fraktionen.