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am 21. September

European Cycling Summit: Salzburg wird zur europäischen Radhauptstadt

Bernhard Carl - Radverkehrsstrategie 2025 zeigt bereits Erfolge. Dennoch gilt: Hände weg vom Fahrradbudget!

Am kommenden Montag startet der Europäische Radgipfel „European Cycling Summit“ in Salzburg. Von 24. bis 26. September steht die Stadt damit im Mittelpunkt der Europäischen Rad-Community und bietet zahlreichen ExpertInnen, Interessierten und Institutionen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

„Dass eine international anerkannte Veranstaltung wie der European Cycling Summit ausgerechnet in Salzburg stattfindet, unterstreicht schon den Stellenwert, den das Radfahren mittlerweile in unserer Stadt besitzt. Und es ist ein Ausdruck für den Erfolg der Radstrategie 2025, die auch weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus Beachtung findet“, erklärt Gemeinderat Bernhard Carl.

Der Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN hat mit seinem Antrag schon vor Jahren den Anstoß zur neuen Radverkehrsstrategie der Stadt gegeben. Geplant ist, den Radverkehrsanteil in Salzburg bis zum Jahr 2025 auf 24 Prozent zu erhöhen. „Wenn uns das gelingt, dann ersparen wir der Stadt jeden Tag bis zu 20.000 Autofahren. Die Entlastung für Mensch und Umwelt wäre damit enorm“.

Aus diesem Grund stand bisher auch eine breite Mehrheit im Salzburger Gemeinderat hinter der Radverkehrsstrategie 2025. Auf Initiative der Bürgerliste/DIE GRÜNEN wurde das Radwegebudget sogar von einer auf zwei Millionen zu verdoppelt. Mit Blick auf die anstehenden Budgetverhandlungen geraten diese dringend notwendigen Mittel für das Radwegenetz jedoch zunehmend wieder in Gefahr.

„Hände weg vom Fahrradbudget! Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN werden das Fahrradbudget auch in Zukunft gegen alle Einsparungsversuche verteidigen. An der Stärkung des Radverkehrs führt kein Weg vorbei, auch wenn einige Fraktionen im Gemeinderat das leider noch immer nicht wahrhaben wollen“, stellt Gemeinderat Bernhard Carl abschließend klar.