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am 4. März

Fahrradrikschas gehören längst zur Salzburger Altstadt: Bürgerliste fordert Rückkehr auf den Residenzplatz

Bernhard Carl - GR Bernhard Carl: „Auf einmal soll es keinen Platz für eine Hand voll Fahrradrikschas geben? Das ist lächerlich! Bürgermeister Preuner muss diese Farce umgehend beenden und den Fahrradrikschas die Rückkehr ermöglichen.“

Bunte Fahrradrikschas gehören inzwischen ebenso zum gewohnten Bild der Salzburger Altstadt. Bis zur Neugestaltung des Residenzplatzes hatten die Salzburger Rikschas einen Standplatz direkt neben den Pferdekutschen, mit Beginn der Bauarbeiten mussten die „Fahrradtaxis“ jedoch weichen. Die Neugestaltung des Residenzplatzes ist mittlerweile längst fertig, nur die Rikschas dürfen noch immer nicht zurück. Stattdessen entwickelt sich die Suche nach einem passenden Standort immer mehr zur Farce.

 

Das Stadtratskollegium hat sich längst für eine Rückkehr der Rikschas auf den neu gestalteten Residenzplatz ausgesprochen. Im Herbst des vergangenen Jahres fand dann auch eine Begehung mit einem Vertreter des Altstadtschutzes statt, doch die Rikschas sind noch immer fort. „Im Herbst haben wir gemeinsam mit dem Altstadtschutz einen Vorschlag für einen passenden Standort gefunden. Doch jetzt wird es absurd:  Auf einmal soll es nirgendwo in der Altstadt mehr Platz für eine Hand voll Rikschas geben. Offenbar will das Grundamt unter der Zuständigkeit von Bürgermeister Preuner keine Bewilligung erteilen, weil Folgewirkungen befürchtet werden“, versteht Gemeinderat Bernhard Carl die Welt nicht mehr.

 

Der Verkehrssprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN fordert Bürgermeister Preuner auf, den Beschluss des Stadtratkollegiums endlich umzusetzen und den Fahrradrikschas umgehend die Rückkehr in die Altstadt zu ermöglichen. „Es ist für mich unverständlich, wie man dieses sympathische und umweltfreundliche Fortbewegungsmittel aus der Altstadt vertreiben kann – noch dazu, wenn hier immer noch legal und illegal Blechkarossen verkehren“, so Gemeinderat Bernhard Carl abschließend.