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am 25. Juni

Gabelsbergstraße: Eine Kreuzung ist nur die zweitbeste Lösung

Lukas Uitz - GR Lukas Uitz: „Das gefährliche Provisorium ist endlich Geschichte. Die Rückkehr zur alten Regelung bringt zwar mehr Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer, ein vollständig ausgebauter Kreisverkehr wäre aber die beste Lösung gewesen.“

Seit Montag ist der Kreisverkehr an der Gabelsbergstraße südlich des Nellböck-Viadukts Geschichte. Bürgerlisten Verkehrssprecher Lukas Uitz hat sich hierzu ein Bild aus Radfahrersicht gemacht.

„Der provisorische Kreisverkehr war mit 20 Verunglückten in 3 Jahren ein Gefahren-Hotspot für RadfahrerInnen. Ich persönlich habe mich dort als Radler immer unwohl gefühlt, obwohl ich mich grundsätzlich als selbstbewussten Verkehrsteilnehmer bezeichnen würde. Es ist schade, dass der Kreisverkehr nie ganz ausgebaut wurde“, sagt Uitz, der dennoch auf die Vorteile für den Radverkehr verweist und auf sinkende Unfallzahlen hofft.

Für die Radfahrerinnen und Radfahrer stellt vor allem eine Änderung eine klare Aufwertung dar: Endlich kann man vom Viadukt kommend die Kreuzung einfach und geradlinig queren. Die im Provisorium nie entschärfte, unsägliche Schleife über den Zebrastreifen, gehört damit der Vergangenheit an. Stattdessen wurde die hohe Gehsteigkante abgeflacht und man kann geradeaus die Straße queren.

„Wenn diese Überfahrten jetzt auch noch in roter Signalfarbe markiert werden, kann man grundsätzlich von einer Verbesserung für RadfahrerInnen im Vergleich zum Vorzustand sprechen“, so Uitz, der dennoch eine vertane Chance sieht und sich lieber einen Ausbau des Kreisverkehr gewünscht hätte.