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am 21. Mai

Neue Regelung kann nur der erste (kleine) Schritt sein

Markus Grüner-Musil - 40 000 Reisbusse in der Innenstadt sind noch immer viel zu viel, es braucht Maß und Ziel.

Ab 1. Juni werden neue Regeln für Reisebusse, die Touristen in die Salzburger Innenstadt bringen dürfen, in Kraft treten. Der entsprechende Amtsbericht wurde heute, Montag, von den Mitgliedern des Stadtsenates beschlossen. Die Stadt bewegt sich damit nun langsam in die Richtung, die von der Bürgerliste/DIE GRÜNEN schon lange gefordert werden. „Aber das können nur die ersten, schüchternen Schritte in die richtige Richtung sein“, stellt Markus Grüner-Musil, Tourismussprecher der Bürgerliste/DIE GRÜNEN, klar.

Trotz der heute beschlossenen Regelung bleiben die Tagesspitzen von bis zu 300 Reisbussen an jeder der beiden Innenstadthaltestellen bestehen. Nach wie vor kommen jährlich gut 20 000 Busse in die Paris-Lodron-Straße, obwohl dort keine akzeptable Infrastruktur vorhanden ist. Die Belastung für die Anrainerinnen und Anrainer im Andräviertel und im Nonntal hat sich auch durch das neue „Online Buchungssystem“ nicht verringert. Der Tourismus wird leider nach wie vor ohne zukunftsfähiges Konzept und zu Lasten der eigenen Bevölkerung betrieben. „Wir brauchen aber eine starke Akzeptanz für den Tourismus bei den Menschen, die in Salzburg leben und arbeiten, um auch in Zukunft eine guter Gastgeber für Gäste aus der ganzen Welt zu sein“, so der Bürgerlisten-Gemeinderat.

Mittelfristiges Ziel der Bürgerliste/DIE GRÜNEN ist es, den Bustourismus aus der Innenstadt zu bekommen und in ein grundsätzliches Park&Ride System für alle Touristen, die mit Auto oder Bus nach Salzburg reisen, einzugliedern. Bürgermeister und Tourismusreferent Harry Preuner ist nun gefordert: Er hat vor der Wahl Lösungen versprochen, wir unterstützen ihn gerne dabei.