gruene.at
Navigation:
am 3. Juni

Radfahren in Salzburg – eine Entscheidung der Vernunft

Lukas Uitz - Der 3. Juni ist der weltweite Tag des Fahrrads. Aufgrund der steigenden Verkehrsdichte wurde dieser Gedenktag geschaffen, mit dem Ziel der Bewusstseinsstärkung für eine ökonomische, gesunde und ökologische Fortbewegungsmethode mit Nachhaltigkeit für die Umwelt.

Wer in Salzburg mit dem Fahrrad unterwegs ist weiß, was man daran hat und dass man damit eigentlich so ziemlich überall hinfahren kann, häufig sogar schneller, aber zumindest stressfreier als mit dem Auto. Somit ist die Wahl des Fahrrads als Verkehrsmittel in Salzburg bei weitem keine ideologische sondern eine logische.

Die Bürgerliste liefert anlässlich des Weltfahrradtags eine Auflistung von einfachen Gründen für das Fahrradfahren:

Radfahren…

… ist gesund*

… ist leise

… ist billig – sowohl im Betrieb als auch in der Bereitstellung von Infrastruktur

… braucht wenig Platz

… ist frei von Emissionen

… kann jedes Kind

… belebt die Stadt

… stärkt das Immunsystem

… ist hip, cool und sexy

… ist ressourcenschonend

… belebt Körper und Geist

… bedeutet den Überblick zu haben. Augen und Ohren werden durch keine Fenster oder Sichtbarrieren beeinträchtigt

… schont die Nerven bei der Parkplatzsuche

… bedeutet genau zu wissen, wann man ankommt

… bedeutet Unabhängigkeit von Staus und Fahrplänen

*Eine dänische Langzeitstudie hat kürzlich den gesundheitlichen Effekt von Radfahren bewiesen. Demnach verlängern Menschen, die in der Woche 3 Stunden mit dem Rad fahren damit ihr Leben.  (Quelle: www.morgenpost.de – 22.4.2018, „Bicycle Research Report“)

 

Mehr Radverkehr für Salzburg. Das Werkzeug liegt bereit

Die Förderung des Radverkehrs stellt die einfachste Möglichkeit dar, die Verkehrssituation in einer Stadt zu entspannen. In Salzburg werden aktuell ca. 20% aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das ist österreichweit ein Spitzenwert, verblasst jedoch im internationalen Vergleich. Vergleichbare Städte wie Groningen (NL), Münster, Freiburg (beide D) zeigen mit Radverkehrsanteilen weit jenseits der 30%, wohin die Reise auch für Salzburg noch gehen kann.

Mit der Radstrategie 2025+ hat die Stadt Salzburg seit 2017 einen detaillierten Leitfaden, um den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr von derzeit 20% auf 24% bzw. 28% zu steigern. Die Stadt muss diesen mit aller Konsequenz verfolgen.

Häufig übersehen: Der gesellschaftliche Nutzen

Wer Rad fährt, ist nicht nur sportlich, günstig und oft auch schneller unterwegs, sondern leistet nebenbei auch einen wichtigen Beitrag zu unserem gesellschaftlichen Zusammenleben. Jedes Fahrrad mehr bedeutet ein Auto weniger in der Stadt. Weniger Stau, weniger Abgase, weniger Lärm sind eine Wohltat für 100% der Gesellschaft.

 

Die Bürgerliste wünscht gute Fahrt!