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am 16. Mai

Studi-Ticket: Bürgerlisten-Antrag wird endlich umgesetzt

Bernhard Carl - GR Bernhard Carl: Beim Preis gibt es aber immer noch Verbesserungsbedarf: 125 Euro für ein Halbjahresticket müssen genug sein.

Die Bürgerliste/DIE GRÜNEN begrüßen die Ankündigung von Verkehrslandesrat Schnöll, endlich Verbesserungen beim Studiticket in Salzburg umsetzen zu wollen. Bürgerlisten-Gemeinderat Bernhard Carl hat bereits im vergangenen November den Antrag eingebracht, das Öffi-Ticket für Studierende zeitlich auszuweiten und endlich leistbar zu machen. „Der Vorschlag des Verkehrslandesrates geht in die richtige Richtung – beim Preis besteht aber noch Verbesserungspotential“, erklärt Carl.

 

Das Öffi-Ticket für Studierende hat bisher 125 Euro gekostet und war innerhalb der Kernzone fünf Monate lang gültig. Das jetzt vorgeschlagene neue Studi-Ticket soll 150 Euro kosten, statt fünf nun sechs Monate umfassen, und neben dem Obus nun zusätzlich auch für Regionalbus und Lokalbahn gelten. „Für Studierende die in der Stadt Salzburg leben, bringt das neue Ticket preislich keine Verbesserung – für mich ein Wermutstropfen. Allerdings ist das Ticket nun sechs statt wie bisher nur fünf Monate gültig. Mit 25 Euro pro Monat bleibt der Preis aber weiterhin gleich und die Gültigkeitsdauer des Tickets passt jetzt besser zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Studierenden. Für Studierende, die auf eine gute Öffi-Verbindung ins Umland angewiesen sind ist das neue Ticket allerdings ein großer Gewinn und das ist absolut zu begrüßen“, so der Gemeinderat.

 

Jedes Semester studieren fast 25.000 junge Menschen in Salzburg, doch wie viele dieser Studierenden bleiben auch in den Ferien oder nach Abschluss des Studiums in Salzburg? „Ich habe daher in meinem Antrag im November auch den Vorschlag gemacht, Studierende mit Hauptwohnsitz in der Stadt Salzburg finanziell beim Kauf eines Semestertickets zu unterstützen. Städte wie Wien und Graz bieten diese Unterstützung schon seit Jahren an. Jetzt wäre es an der Zeit, dass wir in Salzburg endlich nachziehen“, erklärt Bernhard Carl.